Ahlen800

Aus der Politik, namentlich von den Freien Wählern, kam der Wunsch nach Ausrichtung einer „Neuen Ahlener Woche“. Wird es eine Neuauflage aus Anlass des Jubiläums geben? Das Interesse von Handel und Gewerbe soll sich in Grenzen halten.

Kosbab: Ja, so ist das mit der Partizipation. Sie lebt immer von der Beteiligung mehrerer Akteure und davon, dass Arbeits- und finanzieller Aufwand geteilt werden. Die „Neue Ahlener Woche“ ist ein langjähriges Projekt der Wirtschaftsförderung und ich weiß, dass meine Kollegen von der WFG mit viel Engagement und Herzblut im vergangenen Jahr an Umsetzungsideen gearbeitet haben. Unter anderem in einem Workshop mit vielen wichtigen Teilnehmenden der letzten „Neuen Ahlener Wochen“, um ein neues gut funktionierendes Konzept zu entwickeln. Tatsache ist aber auch, das Feedback war nicht wie erhofft. Das ist unendlich schade, aber war in jedem Einzelfall nachvollziehbar begründet. Die vergangenen Jahre waren unter anderem durch Corona, den Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Arbeitskräftemangel sowie die gesamtgesellschaftlichen Veränderungsprozesse geprägt und führen dazu, dass viele der ursprünglich Beteiligten derzeit mit anderen Herausforderungen kämpfen. Das schränkt leider auch die Energie und Ressourcen ein, sich an einem solchen Projekt zu beteiligen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam einen Weg finden werden, wie sich die Ahlener Unternehmerschaft im Jubeljahr präsentieren kann.